Marketingfest Februar 2018 Teil 4

So: Nachdem die meisten von uns bereits ca. 10 Stunden auf irgendeinem Sitz festklebten, kam für mich das absolute Highlight.
Ich habe echt keine Idee, warum er erst am Schluss kam, wo doch schon ziemlich die Luft raus, Zuhör- und Aufnahmefähigkeit doch schon Richtung Kopfkissen unterwegs war…

Aber er war da. Und absolut total wow. Voller Energie. Total anders als die meisten anderen Speaker. Interessante Ansichten und Einsichten… so ganz anders als die meisten anderen Speaker… Er war son bisschen wie… zum Vorbild haben wollen.
Also ich zumindest. Und ich kannte ihn vorher nicht. Wahrscheinlich war ich daher so geplettet. Insgesamt bin ich während seines Vortrages von einem „krass“ zum nächsten gehüpft, obwohl ich gar nicht mehr alles wiedergeben kann.

Sei es nun: „Warum wir laute Musik und bunte Lichter haben? Weil es Spaß macht!“ über die Geschichte der Ernährung von Treppenfischen und daraus resultierend die Unterstützung für das Entplastiken der Meere, über „Warum stehen hier keine Ladies auf der Bühne“, über „Warum geht es immer nur ums Geld“ oder natürlich die Geschichte über Ruth.
Wer dabei war oder die Geschichte kennt, weiß, was ich meine, wenn ich sage: „Mir sind die Tränen im Gesicht runtergelaufen“. Verdammt war ich ergriffen.
Ich bin mir nicht sicher, ob jeder im Saal die Story wirklich verstanden hat und ggf. auf sein Leben schaut mit diesem Hintergrund.

Ich tat und tue es!

Und kann mir nur wünschen, oft genug an Ruth zu denken, um die Prioritäten in meinem Leben gerade zu rücken.

Aber klar: Jeder kann selbst entscheiden, ob er lieber einem Alex Fischer oder einem Tobias Beck zuhört und sich Lebensweisheiten und -stil abschaut. Alles hat seine Daseinsberechtigung und GottseiDank sind wir alle anders.

Obwohl ich schon das Gefühl hatte, dass die Freundschaften und das einander Zugewandtsein unter den Speaker doch teilweise gespielt sind. Oberflächlich und nicht real… weil eben der Futterneid auch hier bei den meisten nicht aufhört.

Obwohl ja anscheinend für alle ausreichend da ist, sonst würden die ganzen Masterclasses und Academy´s ja nur den Sinn haben, den Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen…

Aber dass es dort auch geht – klar sicherlich nicht bei allen, so doch aber bei allen die wollen und die auch noch etwas dafür tun – haben doch einige Speaker mit ihren Absolventen gezeigt.

Es ist also genug für alle da!

Und freundschaftlich und fair und sich gegenseitig unterstützen, müsste eigentlich nicht auf Finanzen gebaut werden.

Aber so sind die Menschen nun einmal.

Aber zurück zu Tobias Beck.

Soweit ich mich erinnern kann – wie gesagt, sämtlich dafür notwendige Qualitäten waren schon auf dem Weg ins Bett – hat er keine Marketingtipps oder sowas vom Stapel gelassen. Es ging einzig und allein um die Persönlichkeit.

Er hat so viele Bilder genutzt und beschrieben, mit mit meinen (unseren) Emotionen gespielt… wer da nichts für sich mitnehmen kann, war einfach nicht dabei.

Leider hat auch er die Plattform des Marketingfestes genutzt, um seine Seminare an den Mann bzw. die Frau zu bringen… aber ich muss sagen, dass sich darüber deutlich leichter hinweggucken lässt, wenn der Vortrag geil und mit Content gefüllt war. Und ja, ich habe dann später in dieser Nacht – als ich dann doch vor nachglühender Aufregung nicht schlafen konnte – ein Ticket für seine „Masterclass of Personality“ in Böblingen im September dieses Jahres gekauft… Und freue mich riesig drauf.

Hier der Link zur Webseite – falls sich jemand dafür interessiert: http://masterclassofpersonality.de oder https://tobias-beck.com/seminare

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