Wie finde ich meine Fähigkeiten und kann damit Geld verdienen? Sophie Horvath hilft…

Ich gestehe: ich bin eine leidenschaftliche Webinar-Guckerin.

Ach nein, warte: ich bin eine leidenschaftliche kostenfreie Webinare – Guckerin.

Ja, das trifft es eher.

Webinare bieten die Möglichkeit, viele Informationen, Handlungsweisen, Theorien und auch Praxiserfahrungen zu konsumieren und für sich selbst anzuwenden, umzusetzen oder doch zumindest mal drüber nachzudenken.

Klar gibt es hier auch Ausnahmen: als Webinare oder sogar Online-Seminare angepriesene Kaffeefahrten, ohne das Haus verlassen zu müssen. Das mag ich persönlich überhaupt nicht. Na klar: Werbung fürs eigene Produkt gehört dazu und hey: ich hab da bisher echt nicht wenig Geld ausgegeben, aber Content, also Inhalt, muss schon sein.

Und hier war wieder so ein Webinar, wo ich echt was mitnehmen konnte. Und zwar von Sophie Horvath: Wie du deine Fähigkeiten findest und damit Geld kreierst!

Ich hänge ja leider noch immer im Glaubenssatz: „ich kann nichts“ fest, von daher bin ich natürlich der Meinung, ich habe nichts, was ich gut kann, also irgendwelche besonderen Fähigkeiten.

Aber hier kam von Sophie auch gleich zu Beginn des Webinares schon der erste Dämpfer: es müssen keine besonderen Fähigkeiten, irgendwelche Superheldenfertigkeiten sein.

Wenn ich da jetzt aber beim Schreiben drüber nachdenke, fällt mir auch auf, dass für eine Person die eigenen Fähigkeiten nichts besonderes sind. Wenn nun aber eine andere Person darauf schaut, die diese Fähigkeiten vielleicht nicht hat, findest diese diese natürlich besonders. Oh je: Satzungetüm voraus!

Verstehst du was ich meine?

Ein Beispiel: ich lese supergern und superviel und bin da wohl echt schnell drin. Für mich ist das nichts besonderes, war ja schon immer so, aber für mein Herz ist das nichts Alltägliches. Er braucht gefühlte Monate für ein Buch, welches ich in drei/vier Tagen durchgelesen habe. Er schüttelt da immer wieder den Kopf… bewundert er mich vielleicht sogar für diese – nicht anerkannte – „Fähigkeit“?

Dieses schnelle Lesen ist keine Superheldenfähigkeit – zumindest nicht soweit ich weiß – aber es ist eine Fähigkeit, welche als solche anerkannt und genutzt werden möchte.

Und wenn ich mir immer einrede: ich kann nix, ich habe keine besonderen Fähigkeiten, ich habe noch nicht mal Fähigkeiten usw und so fort… dann zeigt mir natürlich die Welt auch genau das. Ständig wird mir im Außen bewiesen, dass ich nichts kann und nichts bin. Ich habe mein Leben, meine Welt genau SO definiert.

Eines von Sophie´s Lieblingsthemen ist das Geld kreieren (verdienen), so dass sie im Webinar noch einen Schritt weiter geht:

Was ist, wenn du eine Fähigkeit hast, diese aber für die Welt nicht real, nicht mit dem Verstand greifbar ist? Da die Akzeptanz für solche Fähigkeiten doch noch sehr gering ist, gehst du doch von Anfang an davon aus, dass damit kein Geld zu kreieren ist. Und versuchst es erst gar nicht.

Zu Abstrakt? Beispiele für solche Fähigkeiten wären z.B.

  • mit Geistern „kommunizieren“ können
  • Blockaden erkennen (seelische / körperliche)
  • negative Gedanken/Gefühlen „abziehen“ zu können
  • positive Energien auszustrahlen
  • sofort zu wissen, wo der Finger in die Wunde muss

Sind alles Fähigkeiten, egal wie du diese nun jetzt einstufst.

Aber zurück zum Webinar: Sophie hat Fähigkeiten in vier Kategorien eingeteilt:

1. Die Fähigkeiten, die du kennst.

Hier wurde uns in der Schule oder durch unser Umfeld mitgeteilt, dass wir etwas gut können. Oder wir sind selbst drauf gekommen. Diese Fähigkeiten werden meist auch durch die Gesellschaft als solche deklariert.

Beispiele der Webinarteilnehmer waren:

technische, rhetorische, sprachliche, motorische, sportliche, mathematische, philosophische Fähigkeiten, denken zu können 🙂

2. Die Dinge, die dir total leicht fallen, wo du aber denkst, dass alle das können! Und du diese somit nicht als Fähigkeiten anerkennst.

Hier kannst du selbst bisschen graben, aber nicht unbedingt mit dem logischen Verstand. Es soll aus dir herausfließen. Denkst du dabei vielleicht an mein schnell-lesen-können?

Beispiele der Webinarteilnehmer:

Möglichkeiten sehen, schreiben, lustig sein, Leichtigkeit ins Leben bringen, Sinnlichkeit, Vorstellungskraft, andere ermutigen, wahrnehmen, was der Andere braucht, inspirieren, zuhören, Ruhe ausstrahlen, angenehmen Raum für andere schaffen, Zusammenhänge einfach erklären können

Dies alles sind Fähigkeiten, die nicht mit dem Verstand greifbar sind und gehören somit doch auch noch oben in die Aufzählung mit rein.

Die Frage, die ich mir dabei stelle, ist: lässt sich damit wirklich kein Geld kreieren? Ich glaube nämlich doch. Und zwar jede Menge, weil vieles davon wirklich und auch dringend in der Welt gebraucht wird.

Dann sagte Sophie etwas wirklich wichtiges, was mir zwar klar, aber anscheinend noch nicht so wirklich klar war.

Um diese Fähigkeiten verwenden zu können, muss ich sie kennen, für mich in Worte fassen  und anerkennen können.

Sobald ich ausdrücken kann, was ich kann, kann ich es auch verwenden.

Magst du den Satz nochmal lesen:

Sobald ich ausdrücken kann, was ich kann, kann ich es auch verwenden.

Für mich bedeutet das: Wenn ich dem Kind einen Namen gebe, habe ich es anerkannt und kann dann damit spielen. Kann schauen, in welcher Form ich diese Fähigkeit nun verwende, um anderen Menschen einen Mehrwert zu bieten und damit Geld zu kreieren.

Eigentlich ist das doch total klar oder? Aber irgendwie auch wieder nicht, sonst hätte ich es ja bereits getan. Und du vielleicht auch?

3. Die Dinge, die unter deiner Angst begraben sind.

Hier sagte Sophie etwas, was ich eigentlich noch immer nicht wirklich mit dem Verstand erfasst habe:

Nämlich, dass unter Angst bzw. Ängsten ganz viele Fähigkeiten liegen und wenn ich mir diese eingestehen würde, es mir gar nicht mehr möglich wäre, mein bisheriges Leben in der Form weiterzuführen. Ich würde herausstechen und es wäre nicht möglich, dort weiterzumachen, wo ich schon bin. Das Niveau (der Persönlichkeit(sentwicklung)) verschiebt sich automatisch nach oben – das Anerkennen bringt ein höheres Niveau, ein höheres Level.

Die Worte sind mir schon klar, die Bedeutung auch, aber die Bedeutung für mich, für meine Entwicklung will durch meinen Verstand noch nicht erfasst werden, da es etwas wirklich Großes, nicht Umkehrbares ist und somit auch weit über meinem derzeitigen Level liegt. Aber erstrebenswert wäre es schon, wenn da die Angst nicht wäre…

Die Angst, zu versagen, ausgelacht zu werden, nicht angenommen oder akzeptiert zu werden, schlecht gemacht zu werden oder sich lächerlich zu machen…

Aber: Was wäre möglich, wenn diese Gefahren alle nicht bestehen würden??? Welche Fähigkeiten würde ich mir dann erlauben? Welche Fähigkeiten würdest du dir dann erlauben?

Bei mir wären es dann solche Sachen wie: vor Gruppen zu sprechen, zu reden ohne voher zu denken :-), zu reden wie mir der Schnabel gewachsen ist, zu malen, zu schreiben, zu singen und zu tanzen, ich selbst zu sein…

Und bei dir?

Aber genau diese Fähigkeiten sind es, die mich auszeichnen, die mich (lt. Sophie) mit Leichtigkeit Geld kreieren lassen. Diese Fähigkeiten müssen gelebt werden, da sie zu meinem wirklichen ICH dazugehören.

4. Die Dinge, die unter Bewertungen begraben sind.

Sehe ich eigentlich so wie die Fähigkeiten unter Punkt 3, nur dass das was drauf liegt, etwas anderes ist.

Hier erklärt sie es so, dass der Mensch irgendetwas richtig gut kann, die anderen Menschen ihm/ihr das aber nicht gönnen, neidisch sind oder es einfach nicht erfassen können – und negativ bewerten. Und bewerten. Und bewerten. Und bewerten…

Und irgendwann ist die Fähigkeit vergraben unter: ich darf so nicht sein, das ich nicht richtig, wie ich bin, ich muss anders sein….

Ich glaube, wir alle kennen das in irgendeiner Form. Vielleicht in einem „zu laut“ oder in einem „zu hektisch“, „zu aufgeregt“, „zu viel rumgefuchtel“…

Laut Sophie trägt jeder von uns in sich ganz viele Fähigkeiten, wo die Welt dankbar wäre, wenn sie gelebt werden würden. Also, was hält dich und mich zurück, diese Fähigkeiten zu leben?

Danach war dieser Teil vorbei und es kam die „Werbung“ für die Durchbruchsession. Also die Möglichkeit mit Sophie und ihrem Team zu arbeiten, die ureigenen Fähigkeiten zu entdecken und diese in die Welt zu bringen. Die Blockaden werden aufgedeckt und daran gearbeitet, so dass daraus dann ein wunderbares freudvolles Online-Business werden kann.

Und mit einem Satz hatte sie definitiv recht: Wen ich es allein schaffen würde, hätte ich es schon längst getan!

Ich muss gestehen, dass ich wirklich wirklich überlegt habe, mich zu dieser Durchbruchsession anzumelden. Ich bin neugierig, ob mir jemand helfen kann, meine Fähigkeiten zu entdecken und meine tiefen tiefen Blockaden (oder heißt es dann hohe?) aufzulösen und wirklich erfolgreich zu sein. Und es wurde betont, dass die Entscheidung/die Wahl zu treffen, schon der Durchbruch/die Veränderung ist.

Getan habe ich es dann doch wieder nicht. Auf der einen Seite die Gedanken: die können mir eh nicht helfen, das kann gar nicht klappen, bei mir geht das sowieso nicht… und auf der anderen Seite: ich habe keine Kohle für so etwas!

Aber für anderen Scheiß? Ups sorry, soll man ja nicht sagen… schreiben.

Auch dazu hat Sophie was zu sagen. Also zu der Kohle, nicht zu dem anderen Schei….

Bei der Angst mit der Kohle, ist nie wirklich die Kohle das Problem! Wie lange willst du dich noch von dem Geld ängstigen lassen? Was ist es wirklich, dass dich zurück hält, deine Fähigkeiten zu entdecken?

Danach kam dann aber folgendes: Wenn du wirklich etwas tun willst, dich wirklich entscheidest, jetzt zu wachsen, jetzt etwas zu verändern, dann wirst du auch eine Möglichkeit finden, das dafür nötige Geld zu kreieren.

Kennst du das auch?

Wenn ich jetzt so drüber nachdenke, war immer ausreichend Geld vorhanden, wenn ich wirklich unbedingt etwas machen wollte. Es ergaben sich wie von Zauberhand immer Möglichkeiten, die die benötigte Menge in mein Leben brachten. Aber halt auch nicht mehr! Für dieses „mehr“ hatte ich ja keine definitive Entscheidung getroffen und es somit nicht in mein Leben gezogen worden.

Sophie meint halt, dass der „Mindfuck“ vorher stattfindet. Und wenn die Wahl getroffen wurde, geht es plötzlich ganz leicht, fast wie von allein.

Ich persönlich glaube, dass das auch bei der wirklichen Akzeptanz von äußeren Einwirkungen auf unser Leben so ist. Z.B. ein kaputtes Auto. Ist ja selten vorhersehbar. Und dann kann man sich ewiglich darüber aufregen und schimpfen und sonstwie ausrasten… hilft ja alles nix: Auto kaputt, braucht Reparatur, kostet Geld. Wenn jetzt diese Situation angenommen, also wirklich akzeptiert wird, wird sich das Geld schon irgendwie außer der Norm zeigen. Ja, jetzt hier beim Schreiben und Lesen kann ich sagen, dass ich da wirklich dran glaube. Und das ist ja gleichbedeutend mit der Entscheidung, die getroffen wird, um danach das Geld zu kreieren. Oder siehst du das anders?

Helfen kann hier aber auch der Geldquellenloop (klick) von Sophie Horvath. Der geht schön schnell ins Unterbewusstsein und öffnet bzw. eröffnet Geldquellen, die vorher einfach nicht gesehen (obwohl schon vorhanden!) wurden.

Eine weitere kleine Hilfestellung ist der Business-Lust statt Business-Frust Loop (klick). Ebenfalls ein kleiner Ohrwurm, der leise und nebenbei ins Unterbewusstsein dringt und Dinge im Außen sichtbar verändern kann. Probiere diese kleinen Helferlein doch mal aus – es lohnt sich bestimmt.

Am Schluss des Webinares hat dann noch Stephan, der Partner von Sophie, der im Laufe dazukam, noch seine Motivation für die Durchbruchsessions mitgeteilt und ich finde sie ziemlich „teilungswürdig“. Nämlich, dass sie die Welt zu einem besseren Ort machen und den Kunden nicht nur einfach das Geld aus der Tasche ziehen möchten. Er wünscht sich, dass alle ihre Träume leben und diesen wirklich und wahrhaftig nachgehen und dass es viel weniger Zweifel und Bewertungen da draußen gibt. Jeder soll mehr von sich selbst sein, mehr er oder natürlich sie selbst sein.

Und Sophie schloss in etwa damit:

Wenn du jetzt die Entscheidung triffst, dann wird das Universum sagen: “ ja klar, hier bitte“.

🙂

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